Salzufler Kameraden schließen TH-Wald Lehrgang ab

Donnerstag, 08. März 2012 von J.Krueger

Immer häufiger muss die Feuerwehr zu Einsätzen ausrücken und technische Hilfe leisten. Die umgestürzten Bäume blockieren Verkehrswege oder fallen auf Autos oder Gebäude und bleiben weiterhin eine Gefahr. Die Feuerwehr konzentriert sich dabei auf die Beseitigung der Gefahr oder sperrt ganze Straßen ab, wenn die Gefahr nicht ohne Gefährdung des eigenen Personals durchgeführt werden kann oder der Sturm noch andauert und so das sichere Arbeiten unmöglich macht.

Das erste Mal kommt ein Feuerwehrmann in seiner Grundausbildung mit einer Kettensäge in Berührung. Hierbei werden Grundfertigkeiten gelehrt und erste Schnitte an liegenden Baumstämmen durchgeführt. Nach Abschluss der Grundausbildung folgt ein Einführungslehrgang, der an zwei Wochenenden stattfindet. Nach dem der Feuerwehrmann einige Erfahrungen in Einsätzen und Übungen gemacht hat, folgt ein Fortbildungslehrgang in dem weitere Techniken vermittelt werden.

Das Ausbilderteam um Andre Schüler veranstaltete einen Einführungslehrgang im Februar an dem die 11 Teilnehmer ihre theoretischen Kenntnisse auffrischten ehe sie am Samstag in’s Feld gingen. Die Ausbilder fällten die Bäume und die jungen Kameraden konnten verschiedene Schnitttechniken an liegenden Bäumen erlernen. Hierbei achteten die Ausbilder auf die richtige Beurteilung der Druck- und Zugseite, da sich bei einer falschen Beurteilung die Kettensäge verfängt oder Äste in die falsche Richtung schnellen und dabei Unfälle verursachen können.

Bereits im Januar fand der Fortbildungslehrgang statt. Hier wurde ein Sturmschaden simuliert, so dass die Teilnehmer jeden Schnitt beurteilen mussten, da die Bäume und Äste sich ineinander verhakt haben. Der Ausbilder Timo Beckmeier ließ die Teilnehmer an einem Spannungssimulator üben. Hier wurde der Baum in ein Gerät gespannt und unter Spannung gesetzt. An diesem Gerät konnte aus variierenden Winkeln und von unterschiedlichen Seiten aus gesägt werden.

Ständige Fort- und Weiterbildung ist insbesondere für die Freiwilligen Kräfte der Feuerwehr wichtig, da nur die wenigsten regelmäßig mit einer Kettensäge in Berührung kommen. Ein Besonderer Dank gilt den Grundstückbesitzern, die den Lehrgängen die Möglichkeit zur Ausbildung gegeben haben.

Junge Salzufler Feuerwehrleute sind für den Brandeinsatz gerüstet!

Samstag, 25. Februar 2012 von C.Drewes

Neun Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Ihren Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger haben neun junge Feuerwehrleute aus Bad Salzuflen abgeschlossen. An rund vier Wochenenden haben die Brandbekämpfer den Umgang mit Maske und Atemschutzgerät kennengelernt. Begleitet wurden die Teilnehmer dabei von einem sechs-köpfigen Ausbilderteam. “Die Übungen sind ein wichtiger Bestandteil, um für den echten Brandeinsatz gerüstet zu sein”, sagt Ausbilder Markus Rehfisch.

Neben der theoretischen Ausbildung, bei denen die Grundlagen vermittelt wurden, mussten die Feuerwehrleute auch im praktischen Teil der Ausbildung vollen Einsatz zeigen. Der erste praktische Teil war ein Spaziergang bei Starkregen durch die Gemeinde Leopoldshöhe. Nur wenige Tage später stellte die Ausbildung eine neue Herausforderung an die Teilnehmer. Dieses Mal mussten die 169 Stufen des Bad Salzufler-Rathauses einige Male hoch- und runtersteigen. Ein Kraftakt für die jungen Brandbekämpfer und das Ausbilderteam.

Den Abschluss der Ausbildung fand in einem Besuch des Brandhauses im Lemgoer Feuerwehrausbildungszentrum statt. In kleinen Gruppen lernten die Feuerwehrleute nach einer Wärmegewöhnung den Umgang bei Temperaturen bis 230 Grad in Mannhöhe.

Nach der Ausbildung sind die Brandbekämpfer nun für ihren ersten Einsatz gerüstet, den sie allerdings mit einem erfahrenen Team absolvieren werden. Der Feuertaufe steht nach der erfolgreichen Ausbildung nichts mehr im Wege.

Text und Foto: Daniel Hobein, Lippische Landes-Zeitung

Nachwuchskräfte des Ausbildungsverbund beenden Grundausbildung

Sonntag, 03. April 2011 von Feuerwehr Bad Salzuflen

Mit dem Bestehen der Prüfung des vierten Moduls der Grundausbildung “Technische-Hilfeleistung” schlossen am Samstagnachmittag 29 Kameradinnen und Kameraden ihre Feuerwehrgrundausbildung ab. In einer Theoretischen Abschlussprüfung und vier Einsatzübungen stellten Sie ihr Wissen und praktisches Können vor den Augen der Ausbilder sowie Prüfern aus den Wehren Augustdorf, Bad Salzuflen, Lage, Leopoldshöhe und Oerlinghausen unterbeweis.

Diesem Finale gingen drei Wochenenden Ausbildung in der Technischen Hilfeleistung voraus. Diese setzte sich unter anderem aus Tehmenblöcken wie Absichern einer Einsatzstelle, ziehen und heben von großen Lasten oder patientenorientiertes Retten nach Verkehrsunfällen zusammen. Dahinter verbergen sich je ein umfangreiches Spektrum an theoretischen Grundalgen aus der Physik, Einsatztaktik und der Fahrzeug- und Gerätekunde sowie ein großer Teil an praktischer Übung.

Die Grundausbildung umfasst insgesamt vier Module, die sich in die Ausbildungsthemen „Grundtätigkeiten“, „Erste-Hilfe“, „Atemschutz“ und „Technische Hilfeleistung“ gliedern.

Zum Abschluss Ihrer Grundausbildung gratulieren wir herzlich:

Sabrina Andres (Augustdorf), Timo Winter, Jan Gercken, Dennis Wache, Dustin Beine, Felix Gürtler, Frederic Pilgrim, Jan Roos, Andre Winkler, Marc Hoffmann (alle Bad Salzuflen), Jan Andresen, Adriano Koss, Oliver Rentschler, Hendrik Krause, Eike Franz, Nils Schüring, Tabea Heer, Florian Riedel, Tim Twarkowski, Frederike Gödecke, Julian Witte (alle Lage), Volker Nitsche, Stephan Becker, Tim Schneidermann, Florian Selisko (alle Leopoldshöhe), Anja Feldmann, Florian Kretschmer, Florian Hölz Andre Fietz (alle Oerlinghausen)

Übung des Löschzuges Schötmar/Werl-Aspe

Mittwoch, 16. März 2011 von Feuerwehr Bad Salzuflen

Am 14. März wurde der Löschzug mit einer interessanten Dienstplanänderung überrascht. Mit den Fahrzeugen LF 16/12, TLF 16/25, MTF und RW 2 rückte der Löschzug zu einer Übung nach Ehrsen-Breden aus.

Alarmiert wurde der Zug zu einem Verkehrsunfall mit vier eingeklemmten Personen. Nach der ersten Lageerkundung wurde festgestellt, dass drei Personen eingeklemmt waren und eine davon bewusstlos war. Als die Beleuchtung aufgebaut und der Ablageplatz für Gerätschäften des Technischen Hilfeleistungseinsatzes errichtet wurde, drang Rauch aus einem nebenliegenden Gebäude aus.

Bei der Befragung der panisch herumlaufenden Person stellte sich heraus, dass der Vater sich im Gebäude aufhalten muss. Schnell wurde ein zweiter Einsatzabschnitt gebildet und die Brandbekämpfung mit Personensuche unter Atemschutz eingeleitet.

Parallel dazu wurden die Fenster des Fahrzeuges entfernt und die erste Person befreit. Als nächstes wurde der Baum, der auf der linken Hälfte der PKW’s lag und die Rettung der zwei eingeklemmten Personen erschwerte, mit einer Motorkettensäge entfernt. In diesem Moment fand der Angriffstrupp die vermisste Person im Geräteschuppen und rettete sie ins Freie. Da keine Atmung und Puls festzustellen war, musste eine Reanimation durchgeführt werden.

Um den Fahrer zu befreien war es notwendig, die Tür sowie das Dach zu entfernen. Anschließend wurden die Beine befreit, die durch die Pedale eingeklemmt waren. Am schwierigsten gestaltete sich die Rettung der bewusstlosen Person hinter dem Fahrer. Hier wurde eine Rückenfraktur durch den Notarzt festgestellt, sodass eine Patientenschonende Rettung dringend notwendig war. Es wurde eine seitliche Öffnung geschaffen um die Person durch den zusätzlich geschaffenen Freiraum zu retten.

Alle Personen konnten dem Rettungsdienst übergeben und die Übung abgeschlossen werden. Anschließend fand eine Stärkung in Form von Limonade und Bratwürstchen statt.

Der Löschzug bedankt sich für die Ausarbeitung der Übung bei Oberbrandmeister Markus Rehfisch und bei den Gastgebern der Familie Camp, die neben dem Hof auch Statisten für den Verkehrsunfall zur Verfügung gestellt haben.

Bilder zur Übung finden Sie hier.

3. “Feuerwehr-Fortbildung” der hauptamtlichen Kräfte

Samstag, 12. März 2011 von Feuerwehr Bad Salzuflen

In der zweiten Märzwoche wurde von den Feuerwehrbeamten der Feuerwache Bad Salzuflen bereits zum dritten Mal eine “Feuerwehr-Fortbildung” durchgeführt. Die Fortbildung wurde wie immer selber von den Einsatzkräften organisiert und durchgeführt. Als externer Dozent unterrichtete PHK Kohring von der Kreispolizeibehörde Lippe den Bereich Sonder- und Wegerechte der StVO. Folgende Feuerwehrthemen wurden durch eigene unterschiedliche Dozenten in Theorie und Praxis unterrichtet: Einsatzstandards der hauptamtlichen Feuerwache Bad Salzuflen, Drehleitersteigen, technische Hilfe VU (Stabfast), allgemeine Rechtsgrundlagen, FSHG, Atemschutznotfalltraining und Absturzsicherung.
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Der Bereich Atemschutznotfalltraining wurde in drei Bereiche unterteilt. Kommunikation, Informationsmanagement und Notfalltasche wurden durch praktische Übungen vertieft.
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Am Ende dieser Ausbildung waren sich alle Kollegen einig, dass diese Fortbildung ein fester Bestandteil im Dienstplan der hauptamtlichen Wache bleiben wird.
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Dank gut motivierter Ausbilder und “Auszubildenden” aus den eigenen Reihen kann der Wachleiter der hauptamtlichen Wache, Brandamtmann Andreas Echterhof, auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen.

Praxistage Motorsäge der hauptamtlichen Wache

Dienstag, 15. Februar 2011 von Feuerwehr Bad Salzuflen

Am 11. und 14. Februar 2011 führten die hauptamtlichen Kräfte einen Praxistag Motorsäge durch. Ziel war es, die Fertigkeiten an diesem Gerät zu verbessern und Situationen im Einsatzgeschehen besser einschätzen zu können.

Inhaltlich wurde eine große Bandbreite geboten. Unter fachkundiger Anleitung wurde das Aufarbeiten von Windwürfen, verschiedene Fälltechniken und das Bearbeiten von liegendem Holz durchgeführt. Durch das Arbeiten in Kleingruppen hatte auch jeder reichlich Gelegenheit, “Späne zu machen”.

Bedanken möchten wir uns bei der Fa. Casa del Sur, Im- u. Export und landwirtschaftliches Lohnunternehmen aus Lage. Ausbilder Christian Janzen und sein Mitarbeiter Christian Arndt boten uns einen tollen Übungswald und fundierte Übungslagen.

Lehrgang Absturzsicherung

Samstag, 26. Juni 2010 von Feuerwehr Bad Salzuflen

An den vergangenen beiden Wochenenden nahmen 11 Mitglieder des Löschzuges Schötmar / Werl-Aspe unter Leitung des HBM Axel Sander, an einem Grundlehrgang Absturzsicherung teil.

Aus der Einsatzerfahrung ist bekannt, dass sich Feuerwehrangehörige bei Durchführung von Einsatzmassnahmen in einsturz- und absturzgefährdeten Bereichen bewegen müssen. Wie bedeutungsvoll die Gefahr des Absturzes von Angehörigen der Feuerwehr geworden ist, wird dadurch deutlich, dass die Absturzsicherung in die FwDV 1 aufgenommen wurde.

An den beiden Wochenenden wurden den Teilnehmern die Grundsätze der Absturzsicherung in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten erläutert. Dazu gehörten die Rechtsgrundlagen, Gerätekunde, Verhalten in Notsituationen und natürlich Knoten und Stiche – die hier besonders wichtig sind und jeder FW- Angehöriger eigentlich im ?Schlaf? können sollte, da viele der Knoten im Ernstfall über den Ausgang eine Rettungs- / Sicherungsaktion entscheiden können.

Bei den praktischen Übungen wurden die Einsatzmöglichkeiten der Gerätesätze der FFW Bad Salzuflen gezeigt, die auf den hauptamtlichen Fahrzeugen HLF und der TLK verlastet sind. Dabei wurde eine Person mit der Schleifkorbtrage aus dem 2. OG gerettet, wobei verschiedene Abseilgeräte, unter anderem ein Rollgliss, zum Einsatz kamen.

Desweiteren wurde das erlernte an einem Baukran in Knetterheide getestet. Hier wurde einmal mehr deutlich wie wichtig eine gute Zusammenarbeit beim Vorsteigenden- und dem Sichernden- Feuerwehrmann erforderlich ist. Der Baukran wurde von außen erklettert. Hierbei konnte jeder selbst für sich erkennen wo die eigenen Limits sind und wie anstrengend eine solche Aktion im Ernstfall sein kann. Nach bestandener schriftlicher Prüfung, wurde dieser Lehrgang mit dem Ziel beendet, das erlernte in weiteren Trainingstagen zu festigen und auszubauen.

Artikel von Thomas Stock, Löschzug Schötmar / Werl-Aspe

Abschluss Modul IV Technische-Hilfeleistung

Mittwoch, 24. März 2010 von Feuerwehr Bad Salzuflen

18 Feuerwehrmänner und 3 Feuerwehrfrauen haben am Samstag den 20.03.2010 mit der Abschlussprüfung des Modul IV “Technische-Hilfeleistung”, das letzte Modul Ihrer Grundausbildung absolviert. Die aus den Wehren Augustdorf, Bad Salzuflen, Lage, Leopoldshöhe und Oerlinghausen kommenden Kameraden und Kameradinnen haben an den letzten Wochenenden in 32 Unterrichtsstunden die theoretischen und praktischen Grundlagen der Technischen Hilfeleistung erlernt. Ihr Wissen und Können mußten Sie in einer theoretischen- und einer Einsatzübung unter beweis stellen. Lehrgangsleiter Stadtbrandinspektor Bernd Thomsen und der Prüfungsausschußss waren sehr zufrieden mit der Leistung der künftigen Truppfrauen und männer.

Wir gratulieren

Oliver Barke, Dirk Trakies, Jan Malzahn, Dominic Vogt, Sahra Eggert, Frank Dreweskracht, Nico Schnittgerhans, Sven Zanzow, Patrik Kerscher, Sebastian Haeder, Jan Heumann, Rene Kiesewalter, Thorsten Sommer, Fabian Fischer von Weikersthal, Sven Oldendorf, Daniela Gottwald, Jan Wiebusch, Matti Stölting, Nadine Friedemann, Christoph Niekamp und Ingo Malkemper.

Länder Übergreifende Krisenmanagment EXercise (Übung)

Freitag, 05. Februar 2010 von Feuerwehr Bad Salzuflen

Am 27./28.01.2010 fand in der Bundesrepublik Deutschland eine länderübergreifende Krisenstabsübung unter der Bezeichnung “LÜKEX 2010” statt. Neben den Krisenstäben des Bundesinnen- und Bundesumweltministeriums waren die Krisenstäbe der vier Kernübungsländer Bayern, Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen an der Übung beteiligt.

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Das Land Nordrhein-Westfalen hatte entschieden, dass neben der Bundesübung auch vier landesweite Teilübungen stattfinden werden. An diesen Landesübungen waren beteiligt die Stadt Köln, der Rhein-Kreis Neuss mit der Stadt Dormagen, der Oberbergische Kreis mit der Stadt Gummersbach und der Kreis Lippe mit der Stadt Lemgo.

Ziel der nordrhein-westfälischen Landesübungen war eine Überprüfung der Zusammenarbeit zwischen den Krisenstäben des Landes, der Bezirksregierungen sowie der Kreise und Kreisfreien Städte. Zeitgleich sollten die Katastrophenschutzkonzepte des Landes “Behandlungsplatz 50 NRW” (BHP 50 NRW), “Patiententransportzug 10 NRW” (PTZ 10 NRW) und “Verletztenkontamination 50 NRW” (V-Dekon NRW) praktisch beübt werden.

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Das Szenario der Übung in Lemgo basierte auf folgende Angaben:

In den Abendstunden (ca. 20:30 Uhr) ereignet sich während des Bundesligahandballspiels TBV ? Lemgo gegen THW Kiel ein Anschlag im Kongressbereich der Lipperlandhalle in Lemgo. Der Anschlag in der Lipperlandhalle in Lemgo wurde vom Kreis Lippe gemäß der Übungsvorgabe des Landes Nordrhein-Westfalen als Großschadensereignis (GSE) eingestuft.

Weitere Blider der Übung: “Lükex 2010

Heißer Dezember bei der Feuerwehr!

Montag, 21. Dezember 2009 von Feuerwehr Bad Salzuflen

Im Rahmen des Aus- und Fortbildungsprogramms der Feuerwehr Bad Salzuflen organisierte der Leiter der Feuerwehr, StBI Rüdiger Dittmann, ein ziemlich heisses Übungsangebot für einige Feuerwehrangehörige aus dem freiwilligen und hauptamtlichen Bereich. Am 16/12/2009 ging es für einige Truppmänner und Führungskräfte zur Gasverdichterstation Lippe.

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Auf dem Gelände der Gasverdichterstation Lippe in Bad Salzuflen, die von der Wingas GmbH & Co. KG betrieben wird, wurden vom Team der Wingas realistische Übungen zur Bekämpfung von Gasbränden durchgeführt. Dabei kam es für die ca. 20 Brandbekämpfer auf bedingunslose Teamarbeit an. Normalerweise werden Gasbrände von der Feuerwehr nicht bekämpft, da während eines Gasbrandes in der Regel eine ”kontrollierte” Situation herrscht und lediglich die Umgebung geschützt werden muss. Werden die Flammen gelöscht, ohne dass die Gaszufuhr gestoppt wird, kann das Gas unkontrolliert ausströmen und eine größere Gefahr als den Brand erzeugen.

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In diesem Fall der Übungen mussten die 3-Mann starken Löschtrupps unter Pressluftatmer mit einem C-Hohlstrahlrohr die Flammen an einem Übungsgerät, unter Anleitung des Trainers, kontrolliert weg von einem Abschieber bringen, damit der Abschieber von Hand zugedeht werden konnte. Das Team am Strahlrohr musste in diesem Fall sehr konzentriert handeln, da jede kleinste Bewegung am Strahlrohr in ca. 2m Entfernung zur brennenden Austrittsstelle ein ständiges Ändern des Flammenbildes zur Folge hatte…

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Die Feuerwehr Bad Salzuflen bedankt sich bei der Wingas GmbH & Co. KG für die Möglichkeiten, solche Fälle zu trainieren. Durch solche realistischen Übungen, die hoffentlich niemals zum Ernstfall werden, können nicht nur die Truppmänner sondern auch die Führungskräfte der Feuerwehr Bad Salzuflen einiges für das tägliche Einsatzgeschäft lernen.

Ein Dank geht ebenfalls an BI Henning Welslau von der Löschgruppe Lockhausen für die professionelle Erstellung der Fotos.

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!

 

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