Spannung, Spiel und starker Teamgeist: Die Stadtolympiade der Jugendfeuerwehr Bad Salzuflen

16.06.2026

Es ist ein Tag gewesen, der den Nachwuchs der Feuerwehr Bad Salzuflen ordentlich forderte und dabei auch jede Menge Spaß garantierte: Die stadtinterne Olympiade der Jugendfeuerwehr in Biemsen-Ahmsen bot den 58 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm voller Geschicklichkeit, Kraft und vor allem echtem Zusammenhalt.

Pünktlich um 10.00 Uhr fiel der Startschuss. Insgesamt 58 hochmotivierte Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus dem gesamten Stadtgebiet fanden sich am Gerätehaus in Biemsen-Ahmsen ein, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Aufgeteilt in zehn Kleingruppen mit jeweils fünf bis sechs Kindern machten sie sich auf den 3,5 Kilometer langen Rundwanderung. Doch der Spaziergang war nur die halbe Miete – entlang der Strecke warteten sechs anspruchsvolle und kreative Statione.

Sechs Stationen, die alles abverlangten

Um die Aufgaben zu lösen, reichte es nicht aus, nur schnell zu sein. Vielmehr waren Koordination, feuerwehrtechnisches Geschick und Teamarbeit gefragt. Folgende Herausforderungen galt es auf der Route zu bewältigen:

  • Minigolf auf Zeit: Zielgenauigkeit unter Druck – die Gruppen mussten in einem vorgegebenen Zeitfenster so viele Bälle wie möglich erfolgreich einlochen.

  • Der „Heiße Draht“ im XXL-Format: Hier war echte Geschicklichkeit gefordert. Ein feuerwehrtechnisches Übergangsstück musste durch einen mit Flatterband präparierten Bauzaun geführt werden. Dabei durfte das Metall des Zauns zwar berührt werden, allerdings musste die durch das Band exakt vorgegebene Strecke strikt eingehalten werden.

  • Traktorziehen: Geballte Muskelkraft war an dieser Station nötig. Ein kleiner Hoftraktor musste durch die gemeinsame Kraft der Gruppe über eine vorgegebene Strecke gezogen werden.

  • Wassertransport der besonderen Art: Bei dieser Aufgabe kam es auf den perfekten Rhythmus an. Vier Jugendliche mussten sich auf einem Paar Team-Skier fortbewegen und dabei wassergefüllte Armaturen über eine bestimmte Distanz balancieren, ohne das Wasser zu verschütten.

  • Boxenstopp am Anhänger: Handwerkliches Geschick und Schnelligkeit waren beim Radwechsel an einem Anhänger gefragt. Das Rad musste fachgerecht abmontiert und direkt wieder sicher befestigt werden – die Stoppuhr lief dabei mit.

  • Wackelige Bootsüberquerung der Werre: Auch das Element Wasser durfte natürlich nicht fehlen. Mit einem ganz besonderen „Boot“ – einer kreativen Eigenkonstruktion aus zwei Paletten und leeren Kanistern als Auftriebskörper – galt es, ans andere Ufer überzusetzen. Hier war nicht nur Balance gefragt, sondern auch Humor, denn bei diesem wackeligen Abenteuer blieben definitiv nicht alle trocken.

Großes Lob von der Wehrführung

Dass alle zehn Gruppen die Herausforderungen mit Bravour und einem Lächeln im Gesicht meisterten, blieb auch der Leitung der Feuerwehr nicht verborgen. Wehrführer Sascha Soormann war vor Ort, begutachtete die Leistungen des Nachwuchses und zeigte sich sichtlich beeindruckt:

„Schön, dass die Jugendfeuerwehr so stark vertreten ist!
Vielen Dank, dass ihr so eine starke Jugendfeuerwehr seid.“,
Leiter der Feuerwehr Sascha Soormann

Neben dem Lob für die Jugendlichen nutzte der Wehrführer die Gelegenheit, um einen großen Dank auszusprechen. Dieser richtete sich insbesondere an die Einsatzkräfte der Einheit Biemsen-Ahmsen, die diese aufwendige Olympiade mit viel Liebe zum Detail geplant und organisiert hatten. Ebenso galt sein Dank allen Betreuerinnen und Betreuern, die ihre Freizeit investiert haben, um die Gruppen auf der gesamten Strecke zu begleiten und zu unterstützen.

Die strahlenden Sieger

Nachdem alle Stationen absolviert und die Punkte ausgezählt waren, kam es zur großen Siegerehrung. Auch wenn der Spaß und die Kameradschaft im Vordergrund standen, wurden die besten sportlichen und taktischen Leistungen gebührend geehrt.

Die Platzierungen der Stadtolympiade:
1. Platz: Biemsen-Ahmsen / Lockhausen
2. Platz: Schötmar / Werl-Aspe
3. Platz: Wüsten

Die Feuerwehr Bad Salzuflen gratuliert den Siegern sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diesem erfolgreichen Tag. Die starke Beteiligung und der großartige Teamgeist zeigen eindrucksvoll: Um die Zukunft unserer Feuerwehr müssen wir uns keine Sorgen machen.