Jahresdienstversammlung der Wehr

Sonntag, 02. März 2014 von J.Waechter

Am 28.02.2014 beging die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen ihre Jahresdienstversammlung für das Berichtsjahr 2013.
Neben den Vertretern aus Rat und Verwaltung, Politik und anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) versammelte sich die Wehr um 19:00Uhr im Galasaal des Kurhauses.

 

 

Im Rahmen der Jahresdienstversammlung wurden folgende Kameraden mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in silber für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt:

Unterbrandmeister Michael Bröker
Unterbrandmeister Holger Dirker
Unterbrandmeister Marc Filges
Unterbrandmeister Frank Kroos
Unterbrandmeister Thomas Niebuhr
Unterbrandmeister Christian Pieper
Unterbrandmeister Olaf Stähler
Hauptbrandmeister Jens Cord-Arning
Brandinspektor Andreas Wehmeier
Brandoberinspektor Marc Frodermann

 

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in gold für 35 Jahre aktiven Dienst erhielten

Unterbrandmeister Ralf Kasper
Unterbrandmeister Rainer Wiesekosieker

 

Ehrungen mit dem Feuerwehr Ehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre und in Gold für 35 Jahre

Ehrungen mit dem Feuerwehr Ehrenabzeichen in Silber für 25 Jahre und in Gold für 35 Jahre

Ausgezeichnet für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden die Kameraden der Ehrenabteilung:

Peter Neuhäuser
Udo Drewes

Für 60 Jahre:

Friedrich Wilhelm Wöhler
Hermann Höke
Werner Strunk
Hans-Günther Mecklenburg

50 bzw. 60 Jahre in der Wehr

 

Folgende Beförderungen sprach der Bürgermeister zusammen mit dem Leiter der Wehr aus:

Zur Fuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann wurden befördert:

FMA Nils Allersmeier (LG Bad Salzuflen)
FMA Marcel Bischof (LG Bad Salzuflen)
FMA Jascha Rüter (LG Bad Salzuflen)
FM Max Kreie (LZ Holzhausen)
FM Florian Küthe (LZ Holzhausen)
FM Robin Schindler (LZ Holzhausen)
FM Phillip Siekmann (LZ Holzhausen)
FMA Phillip Brücker (LZ Schötmar / Werl-Aspe)
FFA Frauke Rentel (LZ Schötmar / Werl-Aspe)
FMA Timo Winkler (LZ Schötmar / Werl-Aspe)

 Beförderungen FF bzw. FM

zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert:

FM Alexander Gerken (LG Biemsen-Ahmsen)
FM Christian Kunze (LG Biemsen-Ahmsen)
FM Tim Ortmann (LG Biemsen-Ahmsen)
FM Michael Bohr (LG Lockhausen)
FM Wayne Eskins (LZ Schötmar / Werl-Aspe)
FM Marcel Treidler (LZ Schötmar / Werl-Aspe)
FM Torsten Kampe (LG Wülfer-Bexten)
FM Jan Henrik Ostermeier (LG Wülfer-Bexten)
FM Marcel Arndt (LG Wüsten)
FF Linda Mensenkamp (LG Wüsten)
FM Andre Pauli (LG Wüsten)
FF Nathalie Witt (LG Wüsten)

 Beförderungen OFF bzw. OFM

Zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert:

OFF Vanessa Wöhler (LG Biemsen-Ahmsen)
OFM Björn Brast (LG Lockhausen)

 

Zur Unterbrandmeisterin bzw. Unterbrandmeister wurden befördert:

OFM Dominic Vogt (LG Bad Salzuflen)
OFM Patrick Kerscher (LZ Holzhausen)
OFM Roland Dittmann (LG Lockhausen)
OFM Sebastian Haeder (LG Lockhausen)
OFF Saskia Hesse (LG Lockhausen)
OFM Michel-Reinhard John (LG Lockhausen)
HFM Martin Deppe (LG Retzen)
OFM Andre Winkler (LZ Schötmar / Werl-Aspe)
OFM Dennis Meyerkoort (LG Wülfer-Bexten)

 Beförderungen HFF, HFM und UBM

Zur Brandmeisterin bzw. zum Brandmeister wurden befördert:

UBM Markus Hollensteiner (LG Biemsen-Ahmsen)
UBM Martin Dittmann(LG Lockhausen)

 

Zur Oberbrandmeisterin bzw. Oberbrandmeister wurden befördert:

BM Maximilian Strube (LG Bad Salzuflen)
BM Tobias Kuhlmann (LG Biemsen-Ahmsen)
BM Jan Wilke (LG Biemsen-Ahmsen)
BM Jan Krüger (LZ Schötmar/ Werl-Aspe)

 Beförderungen BM und OBM

Zur Hauptbrandmeisterin bzw. Hauptbrandmeister wurden befördert:

OBM Sven Basler (LG Bad Salzuflen)
OBM Oliver Kleinfeldt (LG Bad Salzuflen)
OBM Lars Strunk (LZ Holzhausen)
OBM Maik Schelhas (LZ Holzhausen)
OBM Helmut Jungnitsch (LG Wüsten)

 

Zur Brandinspekorin bzw. zum Brandinspektor wurden befördert:

OBM Dietmar Schnittger (LG Bad Salzuflen)
HBM Christian Drewes (LZ Schötmar / Werl-Aspe)

 

Beförderungen HBM und BI

Jugendfeuerwehr sammelt Ihre ausgedienten Weihnachtsbäume ein

Dienstag, 31. Dezember 2013 von J.Krueger

Es ist zur guten Tradition geworden, dass wir Ihre ausgedienten Weihnachtsbäume einsammeln, so auch in diesem Jahr.

Die Sammlung findet am 11. Januar 2014 ab 9:00 Uhr in folgenden Ortsteilen statt:

  • Retzen und Grastrup
  • Biemsen-Ahmsen
  • Ehrsen, aus Retzen kommend in den Wohngebieten rechts und links der Lemgoer Straße bis zur Gaststätte König
  • Ehrsen, rechtes und linkes Wohngebiet entlang der Wasserfuhr von der Gaststätte König aus in Richtung Heldmannstraße
  • Bad Salzuflen, Bereich Asenberg
  • Bad Salzuflen, Bereich Obernberg

Die Abholung ist selbstverständlich kostenlos, jedoch würden wir uns über eine Spende freuen.
Der Erlös kommt der Jugendfeuerwehr Bad Salzuflen zu Gute. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Presse.

Wir wünschen ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ihre Feuerwehr Bad Salzuflen – Jugendfeuerwehr

Turnier unter Freunden 2013

Dienstag, 31. Dezember 2013 von J.Krueger

Für den sportlichen Ausklang des Jahres sorgte das Sportamt mit einer Einladung zum Turnier unter Freunden. Die Dienstsportabteilung der Feuerwehr sowie die Mannschaften der Sparkasse Lemgo, Stadt Herford und Bad Salzuflen sowie die Stadtwerke Bad Salzuflen spielten um den Gruppensieg.

Den Turniersieg konnte die Sparkasse im Finalspiel gegen die Stadtwerke für sich erringen. Die Feuerwehr verlor im letzten Spiel leider unglücklich gegen die Stadt Herford und belegte damit den Platz für besonders faire Mannschaften.

Spendenaktion nach Hochwassereinsatz in Schönebeck (Elbe)

Mittwoch, 25. Dezember 2013 von J.Waechter

Im Juni diesen Jahres waren die Einheiten der Bezirksreserve Detmold mit der Bereitschaft 4 Gütersloh / Lippe im Hochwassergebiet an der Elbe im Einsatz. Das Einsatzgebiet befand sich in Schönebeck im Großraum Magdeburg.

Unter Ihnen auch Kräfte aus Bad Salzuflen, die Zusammen mit anderen Einsatzkräften aus Lippe, den Einsatzabschnitt 2, an der Wilhelm Helge Straße übernahmen. Ihre Aufgabe war der Schutz der Wohnhäuser, Firmen, des Abwasserwerks und eines Kindergarten. Die am 07. Juni eintreffenden Kameraden fanden eine sich dramatisch zuspitzenden Lage vor Ort vor. Der in der Siedlung verlaufende Solkanal hatte sich stark ausgedehnt. Die Wassermassen drohten die Siedlung zu überfluten. Die örtlichen Kräfte, die bereits mehrere Tage im Einsatz waren, hätten dies nicht mehr verhindern können. Mit vereinten Kräften von Feuerwehr, THW und der Bevölkerung gelang es dennoch die Überflutung zu verhindern. Zeitweise waren über 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW, so wie geschätzt über 300 Helfer aus der Bevölkerung damit beschäftigt, das steigende Wasser des Solkanals mit Sandsäcken einzudeichen und aus den Kanälen und Häusern zu pumpen.

Da eine Ablösung des Personals im Anfangszeitraum des Einsatzes nicht möglich war, ist kurzfristig entschieden worden, dass die Einsatzkräfte in dem Kindergarten untergebracht werden, der sich mitten in dem Einsatzabschnitt befand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kindergartens unterstützten die Einsatzkräfte Rund um die Uhr mit der Koordination und Ausgabe der eintreffenden Verpflegung. Das ganze taten Sie freiwillig und ungeachtet der Tatsache, dass bei vielen das eigene Hab und Gut entweder von den Wassermassen der Elbe bedroht oder sogar bereits zerstört wurde.

Diese großartige Unterstützung hat die Kameraden Marc Frodermann, Ingo Rhiemeier und Sascha Soormann bewogen, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen.

Marc Frodermann, Löschgruppenführer der Löschgruppe Wülfer-Bexten, hat auf verschiedenen Veranstaltungen in Wülfer-Bexten Spenden gesammelt und darüber hinaus auch einige Privatspenden erhalten. Ingo Rhiemeier hat in seiner Hausschlachterei im Rhiene ein Spendenschwein aufgestellt. Das Dorffest in Retzen und zuletzt das Grünkohlessen der Löschgruppe Retzen hatte Sascha Soormann, Löschgruppenführer der Löschgruppe Retzen, ebenfalls genutzt um Spenden für den Kindergarten in Schönebeck zu sammeln. Alles in allem kam eine Summe von 1360 EUR zusammen, die von den Löschgruppen Wülfer-Bexten und Retzen der Feuerwehr Bad Salzuflen auf 1500 EUR aufgestockt wurden.

Anfang Dezember haben Marc Frodermann und Sascha Soormann die Spenden persönlich an die Leiterin des Kindergartens übergeben. Im Rahmen des Besuchs bedankten sich die 100 Kinder der KiTa und die Betreuerinnen und Betreuer für die Spende und überreichten ein selbst gemaltes Bild.

Die Kameraden bekamen auch einen Einblick in den normalen Tagesablauf „Ihrer Unterkunft“. Aus Gesprächen und eigenen Eindrücken stellten Sie feststellen, dass die Spuren des Hochwassers an vielen Orten in Schönebeck und Umgebung noch allgegenwärtig sind. Der erfolgreiche Einsatz hat sich gelohnt, der Bereich Wilhelm Helge Straße hat offensichtlich auch die Zeit nach dem Hochwasser gut überstanden.

 

Die Initiatoren und die Feuerwehr Bad Salzuflen möchten sich bei allen Spendern recht herzlich bedanken. Der Dank der Feuerwehr geht an die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter der KiTa Regenbogen, die uns rund um die Uhr betreut haben…wie bei Muttern zuhause.

 

Bild KiTa Regenbogen

 

Ein “Danke” an die wachhabenden Schichten von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr

Dienstag, 24. Dezember 2013 von J.Waechter

Am Morgen des Heiligenabend besuchte der Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf, die wachhabenden Schichten von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr auf der Feuerwache an der Oerlinghauser Straße. Traditionell überreichte er den Wachhabenden stellvertretend einen Präsentkorb als „Danke“ an alle, die den Heiligenabend oder die Weihnachtsfeiertage nicht mit Ihren Familien begehen können, weil sie für die Sicherheit und Ordnung in Bad Salzuflen sorgetragen.

Die wachhabenden Schichten von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr erhalten ein "Danke" vom BGM

Die wachhabenden Schichten von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr erhalten ein “Danke” vom BGM

19. Mot-Marsch ging nach Paderborn

Montag, 04. November 2013 von J.Krueger

Am Tag der Allerheiligen sammelten sich in aller Früh Einheiten aus Ahmsen, Holzhausen, Bad Salzuflen und Schötmar/Werl-Aspe auf der Hauptwache um sich gemeinsam auf dem Weg nach Leopoldshöhe zu machen. Dort veranstaltete die Feuerwehr Leopoldshöhe ein kleines Turnier mit einem abschließenden Mot-Marsch. Bei Naturkatastrophen wie im Jahre 2013, wo in 55 Landkreisen Katastrophenalarm ausgelöst worden ist, müssen die Helfer aus allen Teilen Deutschlands schnell und sicher an das Ziel gelangen. Die Feuerwehr Leopoldshöhe führt  diese Übung jährlich durch.

Dem gemeinsamen Frühstück schlossen sich weitere Einheiten aus Augustdorf, Barntrup, Detmold und Lage sowie anderen Hilfsorganisationen (DRK, JUH) an der Wache Leopoldshöhe an. Um 7 Uhr erhielten die Fahrzeugführer Ihre Unterlagen und alle Einheiten strömten aus. Das Ziel waren Ortschaften um Paderborn / Delbrück. Dort mussten Zielen angefahren und markante Orte aufgesucht werden. Hier gab es dann eine Aufgabe zu lösen wie z.B. Statuen zu zählen. Außerdem mussten Fragebögen für die Führerschein Klassen B und C sowie ein Erste-Hilfe beantwortet werden. Um 10 Uhr wurde der Ortsverband THW aus Paderborn angefahren um dort die restlichen Fragen zu beantworten.

Pünktlich um 11 Uhr setze sich der Verband auf den Weg nach Leopoldshöhe in marsch. Erstmals wurde dieser von den Krad-Fahrzeugen der Johanniter Unfall-Hilfe aus Minden und des DRK Leopoldshöhe begleitet.

Der Mittagspause folgte die Siegerehrung. Erstmals konnte das DRK den Mot-Marsch gewinnen. Den zweiten Platz belegt die Einheit des MTF vom Löschzug Schötmar / Werl-Aspe.

Wir freuen uns auf das Jahr 2014, an dem die Veranstaltung ihren 20. Geburtstag feiert und bedanken uns für die tolle Durchführung bei der Feuerwehr Leopoldshöhe.

Projekttag an der Realschule Werl-Aspe

Freitag, 18. Oktober 2013 von S.Weick

Am heutige Freitag, den letzten Freitag vor den Herbstferien, fand ein Projekttag unter anderem mit der Feuerwehr und anderen Helfern an der Realschule Werl-Aspe statt. Die Schülerinnen und Schüler durchliefen insgesamt sechs Stationen mit unterschiedlichen Themen. An den drei theoretischen Stationen in den Klassen- bzw. Medienräumen wurden Themen wie “Wie gefährlich ist Brandrauch – Richtiges Verhalten im Brandfall”, “Der Unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern” und “Wie setze ich einen Notruf richtig ab – was passiert bei Spaßanrufen bei der  Feuerwehr?”, behandelt. An den Außenstationen auf dem Schulhof konnten die Schülerinnen und Schüler eine brennende Person mit Hilfe einer Löschdecke ablöschen, ihnen wurde vorgeführt was passiert wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht, der Zerknall einer Deospraydose wurde vorgeführt und parallel dazu wurde den SchülerInnen praktisch gezeigt wie man kleinere Wunden richtig versorgt. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei zum einen von einem Mitarbeiter vom VüK Lage (Spraydosenzerknall) sowie vom DRK Leopoldshöhe mit deren RTW (Ablöschen von Personen und Versorgung kleinerer Wunden). Weiterhin wurden anonym reale Bilder von der Handchirurgie Lemgo zu Verfügung gestellt. Diese haben eindrucksvoll einen unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern veranschaulicht. Erfahrungsberichte von betroffenen Personen schilderten die Folgen die ein solcher Unfall mit sich bringt, besonders die Folgen auf das Berufsleben. Nach Ende der sechsten Schulstunde wurden die SchülerInnen in die Ferien entlassen.

Zwischenablage01

Abschlussübung in der Brandsimulationsanlage

Mittwoch, 25. September 2013 von J.Krueger

Traditioneller Weise schließt der Löschzug sein praktisches Ausbildungsjahr in der Brandsimulationsanlage ab. In diesem Jahr waren der Innenangriff (das Arbeiten im Trupp), die Anleiterbereitschaft und das grundsätzliche Arbeiten mit Leitern sowie die Rettung eines verunfallten Trupps mit Hilfe der Rettungswanne Schwerpunkte. In 12 praktischen Dienstabenden wurden die Inhalte vermittelt und in Übungen wiederholt.

Die Übung begann am Feuerwehr Ausbildungszentrum in Lemgo/Brake. Der Löschzug rückte mit den beiden Löschfahrzeugen und dem MTF an. Dem Einsatzleiter stellte sich folgendes Bild dar:
Ein Anwohner lief aufgeregt auf ihn zu. Er habe die Feuerwehr gerufen weil er einen lauten Knall gehört habe. In diesem Haus wohne eine 6. köpfige Familie – das jüngste Mitglied ist zwei Jahre alt. Am Balkon und der Dachterrasse machten sich bereits zwei Personen auf sich aufmerksam. Auf der Rückseite des Gebäudes soll es geknallt haben – was die eindeutige Rauchentwicklung bestätigte. Die zwei Fahrzeuge, jedes an eine Gebäudeseite, wurden aufgestellt und die Gruppenführer erhielte ihre Einsatzbefehle. Die Erkundung wurde abgeschlossen und Rückmeldung an die Leitstelle gegeben um weitere Einsatzkräfte anzufordern, da 6 vermisste Personen für vier unter Atemschutz eingesetzte Trupps eine Herausforderung sind. Hier wurde schnell deutlich, dass das begrenzte Personal schnell und wirkungsvoll eingesetzt werden musste da der letzte Aufenthalt der Personen unklar war und das gesamte Haus, jedes Zimmer und jede Ecke genau abgesucht werden musste.

Der Gruppenführer befahl die Rettung der beiden Personen über eine Steckleiter. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung und die Schlauchleitung für den Angriffstrupp des LF20-1 aufgebaut. Auf der anderen Seite wurde ebenfalls ein Angriffstrupp eingesetzt. Dieser verschaffte sich Zugang, bekämpfte das Feuer und setze seine Suche über eine Wendeltreppe in das 1. Obergeschoss fort. Einige Wohnräume und die Dachterrasse wurden abgesucht bis sie schließlich auf eine vermisste Person trafen.

Als die beiden Personen über die Steckleitern gerettet wurden, fehlten weiterhin drei Personen. Ein weiterer Angriffstrupp verschaffte sich auf der Frontseite des Gebäudes Zugang und löschte auch hier das Feuer. Beim Durchgang in das zweite Zimmer wurde eine Person gefunden, ins Freie befördert und an den Rettungsdienst übergeben. Die Suche wurde fortgesetzt und das Treppenhaus im Erdgeschoss abgesucht. Da der Luftvorrat zu Neige ging, musste der Angriffstrupp seine Suche aufgeben. Der Angriffstrupp auf der Rückseite hat zwischenzeitlich das 1. Obergeschoss abgesucht und musste ebenfalls die Suche abbrechen, da der Luftvorrat aufgebraucht war.

Da das Erdgeschoss sowie das 1. Obergeschoss abgesucht waren und noch 2 Personen fehlten, wurden wieder zwei Trupps zur Suche reingeschickt. Diesmal konnte schneller gesucht werden, da dass Treppenhaus weniger verwinkelt als die Wohnungen und mittlerweile etwas rauchfreier war, weil der Überdrucklüfter den Rauch über die geöffneten Fenster aus dem Gebäude geblasen hat. Ein Angriffstrupp wurde auf der Treppe im Übergang 1. zum 2. OG fündig. Der zweite Trupp fand das Kleinkind in einem der Zimmer im zweiten Obergeschoss. Übungsende.

Bei der Einsatznachbesprechung wurden das taktische Vorgehen der Angriffstrupps besprochen. Während der Übung wurde jeder Angriffstrupp von einer dritten Person, dem Brandhausausbilder, mit einer Wärmebildkamera verfolgt und überwacht. Die Ausbilder wurden entsprechend geschult und konnten so für die außen eingesetzten Kräfte das vorgehen der Trupps beschreiben sowie einige Tipps geben.

Ein großer Dank gilt dem Brandhausausbilderteam für die toll ausgearbeitete Übung und die sachliche Beurteilung.

In den kommenden Wintermonaten wird die Ausbildung im Innendienst durchgeführt. Im folgenden Jahr gilt es die herangewachsenen Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr heranzuführen und neue Schwerpunkte zu setzen.

Spiel ohne Grenzen der Löschgruppe Lockhausen

Montag, 16. September 2013 von S.Haeder

Am Samstag, den 07.09.2013 veranstaltete die Löschgruppe Lockhausen das traditionelle Spiel ohne Grenzen. Die acht teilnehmenden Teams bekamen die Gelegenheit sich in vier Spielen zu beweisen.

Im ersten Spiel mussten die Mannschaften sich im “Mülltonnenrennen” duellieren. Kaum war das Teammitglied in der Mülltonne verschwunden, wurde es von einem Spieler so schnell es ging zum Checkpoint gezogen. Es wurde zwei mal gewechselt. Die schnellste Zeit gewann.
Im nächsten Spiel “Völkerball” wurden Wasserbomben von den Mannschaften mit Hilfe der Kübelspritze gefüllt. Von jedem Team war ein Mitglied im Spielfeld. Getroffene Gegner flogen raus.

Beim “Wasserball” ging es endlich zu unserem selbstgebauten Wasserbecken. An jeder Ecke des Beckens war ein Tor angebracht. Nun kam die altbekannte Kübelspritze wieder zum Einsatz, die einen ununterbrochenen Wassernachschub benötigte. Ein Ball musste mit dem erzeugtem Wasserstrahl bis ins gegnerische Tor befördert werden.

Im Spiel “Bauzaunslalom” kämpften die Teams um die letzten Punkte. Hierfür wurden zwei Bauzäune gegenüber in das Wasserbecken gestellt. Die Teammitglieder stellten sich nebeneinander an den Bauzaun und reichten mit Wasser gefüllte Eimer an den nächsten weiter. Hier war vor allem Teamwork und Kraft gefordert. Die beförderte Wassermenge im Zielbehälter war entscheidend für die letzten Punkte.

Die Löschgruppe Biemsen Ahmsen ging als Sieger des Spiel ohne Grenzen 2013 hervor. Platz zwei ging an die Landjugend und den dritten Rang erkämpfte sich der Löschzug Holzhausen. Nach der Siegerehrung wurde bei gemütlichem Beisammensein der Abend verbracht.

Einen großen Dank gilt den Spielern, Besuchern und Helfern des diesjährigem Spiel ohne Grenzen.

 

 

Feuerwehr spielt gegen die Polizei

Montag, 02. September 2013 von J.Krueger

Im Rahmen der 94. Sportwerbewoche spielt die Feuerwehr am Dienstag gegen die Sportsfreunde der Polizei. Das Spiel wird um 19 Uhr, am Sportplatz Heerser Bruch (Im neuen Land) angepfiffen.

In der Vergangenheit wurden manche Partien sehr knapp entschieden doch diesmal steht eine Revanche an. Hiermit bitten wir Sie um Unterstützung und laden Sie herzlich ein.

Nähere Informationen zum Programm der Sportwerbewoche erhalten Sie hier.

 

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